Daniela Lenger Restaurierungen

Restaurierung von Stilmöbel

Da jedes Möbelstück anders ist und sich in unterschiedlichsten Zuständen befinden kann, muss es vorerst begutachtet werden. Arbeitsaufwände lassen sich nicht anhand von Fotos abschätzen.

 

· Ausbesserungs- und Ergänzungsarbeiten von schadhaftem bzw. fehlendem Furnier. Wenn immer möglich wird mit altem Furnier gearbeitet, da dieses in seiner Beschaffenheit ähnlicher ist als neues Furnier.

· Ausbesserungs- und Ergänzungsarbeiten von Marketerie und Intarsien (Einlegearbeit)

· Ausbesserungs- und Ergänzungsarbeiten von schadhaften bzw. fehlenden Holzteilen.

· Ladenführungen: Laden klemmen häufig oder werden schief geführt. Lauf und Streichleisten müssen korrigiert werden. Auch fehlen häufig Schubladen-Anschläge, dadurch rutschen Laden zuweit hinein.

· Ausbessern von Holzverbindungen. Die Spanne reicht vom vollständigen Auseinandernehmen des Möbelstückes, häufig bei Stühlen, über Neuleimen aller oder einzelner Holzverbindungen bis zum Anfertigen neuer Verbindungen, wenn diese unbrauchbar bzw. gar nicht mehr vorhanden sind.

· Entfernen alter Polsterungen und abnägeln, d.h. Entfernen der alten Nägel aus dem Blindholz als Vorbereitung für eine neue Tapezierung … daraus ergeben sich häufig …

· Ergänzungsarbeiten am Blindholz wiederum als Vorbereitung für den Möbeltapezierer.

· Holzschädlingsbekämpfung: In den meisten Fällen sind die Beschädigungen der Holzschädlinge zu sehen, der Schädling aber selbst nicht mehr vorhanden. Sollte ein Möbelstück dennoch vom „Holzwurm bewohnt“ sein und dies nicht nur an einer bestimmten Stelle, sondern über mehrere Stellen des Möbelstückes verteilt, ist die effizienteste Holzschädlingsbekämpfung die sogenannte Begasung, auf die sich einige Firmen spezialisiert haben.

· Entfernen alter Oberflächenbehandlungen, chemisch oder mechanisch, bis hin zum vollkommenen Holzschliff.

· Beizen zum Angleichen neuer Holzteile an alte, oder Beizen als dekoratives Mittel häufig im Jugendstil zur Anwendung gebracht, wo Buche oft nussbraun– oder mahagonifarben gebeizt wurde oder sogar in holzfremden Farben. Dies ist z.B. bei Thonetstücken gut zu sehen, die vorwiegend aus Buche gefertigt sind und dennoch unterschiedlichste Farben aufweisen.

· Wachsen: eignet sich für Eiche und grobporiges Hartholz und für Massivholzmöbel. Die Poren des Holzes bleiben offen.

· Schellack-Handpolituren: Schellackpolitur wird nicht mit dem Pinsel, sondern mit dem Polierballen in vielen dünnen Schichten aufgetragen. Zuerst aber werden die Poren mit Bimsmehl gefüllt, erst dann erfolgt das Einlassen und Deckpolieren zum Schluß dann das Auspolieren.
Die Schellack-Handpolitur ergibt eine glänzende Oberfläche, die die Holzmaserung transparent lässt und im Gegensatz zu lackierten Oberflächen „Tiefe“ aufweist.

· Ausbesserungsarbeiten von Poliment-Vergoldungen z.B. bei Bilderrahmen. Häufig fehlt nicht bloß die Goldauflage, sondern auch das Poliment und sogar der Kreidegrund. Je nach Beschädigung muss also wieder „aufgebaut“ werden.

· Filz– oder Ledereinlagen bei Schreibtischen und Sekretären. Häufig sind die Einlagen beschädigt, fleckig, ausgebleicht und sollten ausgetauscht werden.

· Polieren von Beschlägen und Messingteilen.

· Austapezieren von Vitrinen, Laden oder Einlagebrettern. Zunächst muss natürlich die alte Tapezierung entfernt werden, das Holz wird gereinigt und ggfs. geglättet, erst dann kann neu tapeziert werden.

· Einflechtungen von sog. „Wiener Geflecht“ bei Sitzmöbel. Die Sitzfläche oder Lehne wird neu bespannt, es wird nicht fertige Meterware verklebt.

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